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Der VEREIN

Geschichte

Alles begann im Kino!

1947

1947 wurde im Weizer Kino der Wintersportfilm „Der weiße Traum“ gespielt. Die Eishockeyszenen begeisterten eine Schar Jugendlicher so sehr, dass sie spontan beschlossen, diesen Sport auch in Weiz heimisch zu machen. Aus fast gleichaltrigen ehemaligen Schulkameraden wurden zwei Mannschaften zusammengestellt. Eine Mannschaft war im Bahnhofsviertel, die andere beim Ziegelstadel.
 
Unbelastet von jeglichen Kenntnissen oder Regeln wurde diese Sportart, auf zugefrorenen Teichen, mit Begeisterung probiert. Verwendet wurden selbst gefertigte Schläger, meistens Besenstiele mit einer Schaufel aus Sperrholz, die mit zwei Torbandschrauben montiert wurden. Einige Spieler hatten bereits Eislaufschuhe (Kunstlauf-Jacksons), doch die meisten plagten sich mit so genannten „Schraubendampfern“ über die nicht immer glatten Eisflächen des Dellehand- oder Deiblerteiches.

1948/49

Da einige der jungen Cracks im Sommer bei der ÖGB-Jugend Fußball spielten, hatten wir Dressen. Im Winter 1948/49 wurden die ersten Spiele als Gewerkschaftsjugend gegen die Jugend des ATUS-Eggenberg ausgetragen. Da stellte sich aber heraus, dass man einiges im Film nicht mitbekommen hat.    Alte Tormannhosen, Knie- und Schienbeinschützer borgten wir uns von den Fußballerspielern des ATUS Weiz aus. Auch Romanhefte mussten als Schienbeinschützer herhalten. Dass bei dieser Ausrüstung nichts Ernstes passiert ist, grenzt wohl an ein Wunder.Unser erster „Ausrüster“ war die Wagnerei Vorraber, die rein nach Augenmaß Eishockeystöcke anfertigte. Die Stöcke entsprachen nicht ganz dem Reglement, waren dafür aber fast unzerstörbar.

Im Jänner 1949 kam es in Graz-Eggenberg zum ersten öffentlichen Auftritt.   Die ersten Spieler: Supper Herbert (Tormann), Jany Gustl (Verteidigung), Schöck Hermann (Verteidigung), Auer Sepp (Stürmer), Reppnigg Rudi (Stürmer) und Niederwieser Pepi (Stürmer).   Der Tormann war gleich ausgerüstet wie die Feldspieler. So musste eine Aktentasche als „Brustpanzer“ aufgetrieben werden und Beinschützer borgten uns die Eggenberger. Die rutschende Aktentasche und die breiten Beinschienen machten dem Tormann zusätzlich Probleme.

Im Dezember 1949 wurden wir als Sektion beim ATUS Weiz aufgenommen, mit dem Vorbehalt, dass wir in finanzieller Hinsicht vollkommen auf uns selbst angewiesen sind. Eine Sektion ohne Geld, ohne Ausrüstung und ohne Anhänger. Aber mit unbändigem Ehrgeiz und restlosem Einsatz wurden alle Probleme gemeistert.

1950er

Am 14.01.1950 tauchte erstmals ein Name in den Spielberichten auf. Der Chronist berichtete: „STROHSACK dauernd Schlittschuhdefekt (Schraubendampfer)“. Es war dies der heute weltberühmte MAGNA Gründer, Frank STRONACH.   

1950 durfte der Schlacherteich wegen der darüber führenden Starkstromleitung nicht mehr benützt werden. Bis Februar 1954 gab es in Weiz keinen Eislaufplatz. Training und alle Spiele mussten auswärts durchgeführt werden.

Am 07.12.1958 spielte in Jesenice ein KAC-Jugendspieler in unseren Reihen. Es war der heutige ÖEHV-Präsident, Ex-Nationalspieler Hofrat Dr. Dieter KALT.

1960

1960 feiert der ATUS Weiz Sektion Eishockey erstmals den steirischen Meistertitel und nach dem Gewinn der Aufstiegsspiele wurde der Aufstieg in die Nationalliga B besiegelt.  

Nachdem einige ältere Spieler die Schlittschuhe an den Nagel hängten bzw. auswanderten, wurde mit einer jungen Mannschaft der 2. Platz in der Nationalliga, beste Platzierung in der Vereinsgeschichte des ATUS Weiz, erreicht. Ein Aufstieg in die A-Liga war aus finanziellen Gründen nicht möglich.  

1973

Aufgrund der Witterung wurde die Natureissaison immer kürzer. Vereine mit Kunsteisbahnen bzw. Hallen hatten großen Trainingsvorteil gegenüber unserem Teichhockey. So wurde der Eishockeybetrieb in Weiz 1973 stillgelegt.

1992

Dezember: Gründung EISHOCKEYCLUB WEIZ-GLEISDORF

Wolfgang Possnitz aus Weiz und der Gleisdorfer Karl Kocher feiern zusammen mit Ihren Spielern die offizielle Gründung ihres Vereines. Da die Mannschaft zu etwa gleichen Teilen aus Weizern und Gleisdorfern besteht, sind die Namen beider Städte im Vereinsnamen enthalten. Wolfgang Possnitz wird zum Obmann des Vereines gewählt.

Bis zu diesem Zeitpunkt wird in Gleisdorf auf Natur-Eis trainiert, denn der Klub hat auf der Weizer Kunsteisbahn noch keine Eiszeit zur Verfügung. Ein Testspiel gegen den Kärntner Regionalligaverein EC Rothschitzen, in Klagenfurt, bringt ein ernüchterndes Ergebnis. Endstand: 3:23, bei sehr viel Mitgefühl des Gegners. Die erste Unterlippe wird genäht.

1993

Herbst:

Die neu gegründete Grazer Eishockey-Hobby-Liga (NHL) wird ins Leben gerufen. Die Bulls bekommen in Weiz die nötigen Eiszeiten und steigen in ihre erste Meisterschaft ein.
Ergebnis: Ein 7. Platz in der untersten Gruppe mit einem einzigen gewonnenen Spiel, welches übrigens erst am grünen Tisch zugunsten der Bulls entschieden wird.

In den folgenden Jahren häufen sich die Erfolge nach und nach. Einige Neuzugänge und ein Hauch von Erfahrung lassen die gewohnten Außenseiter immer öfter das berauschende Gefühl des Sieges erleben. Mitgründer und Obmann-Stellvertreter Karl Kocher verlässt die Bulls aus gesundheitlichen Gründen. Sein Nachfolger wird Robert Teni.

1998/99

Die Bulls können Franz Teni, Vater des bisherigen Spielertrainers Robert Teni, als Trainer gewinnen und bedanken sich bei Ihm mit dem Aufstieg in die Gruppe C der Grazer Eishockey-Liga.
Die BHLW (Bezirks-Hockey-Liga) als Wiedergeburt des seinerzeit bekannten Oststeirer-Cups wird ins Leben gerufen. Die Bulls sind natürlich dabei und kämpfen von nun an in zwei Meisterschaften. Dass dabei in vier Monaten an die 25 Spiele zu bewältigen sind, muss zur Gewohnheit werden.

1999/2000

Der bisherige Höhepunkt der Geschichte der Bulls. Man ist nun offizielles Mitglied des Steirischen Eishockeyverbandes.
In der Grazer Eishockey-Liga erringen die Bulls den Meistertitel und damit abermals den Aufstieg in die Gruppe B.

In der BHLW bezwingen die Bulls erstmals den Erzrivalen EC Weiz und erreichen mit dem zweiten Platz im Grunddurchgang das obere Play-off. Abermals kommt es zum Duell der beiden Weizer Mannschaften. Diesmal unterliegen die bereits etwas ausgelaugten Bulls knapp und belegten letztendlich den 4. Rang.

Der Vorstand beschließt in der Generalversammlung, den Vereinsnamen nun endgültig auf EC Bulls Weiz zu ändern.

2000/01

In der Saison 2000/2001 gibt es nach vielen Jahren wieder eine offizielle Landesliga, die in regionale Gruppen unterteilt ist, um die Fahrtkosten in Grenzen zu halten. Die Landesliga Gruppe Ost besteht aus 9 Mannschaften der Regionen Weiz, Gleisdorf, Hartberg, Ilz, Passail, Birkfeld und Anger. Der Steirische Meister wird in einem Finalturnier der 2 Bestplatzierten der jeweiligen Gruppen ermittelt. Da der Vorstand der Bulls an der Wiedergeburt der Landesliga in Zusammenarbeit mit dem Steirischen Eishockeyverband nicht unerheblich beteiligt war, erklärt sich die Teilnahme wohl von selbst.

Die Bulls erringen hinter dem EC Torpedo Gleisdorf den zweiten Platz im Grunddurchgang. Beim Finalturnier in Kapfenberg erreichen sie mit dem 4. Platz das beste Ergebnis der oststeirischen Vereine. (siehe auch www.stehv.at )

In der Grazer Eishockeyliga gewinnen die Bulls abermals den Meistertitel und steigen in die höchste Spielklasse auf. (siehe auch www.nhl-graz.com )

2001/02

Die Bulls beschließen, in der Landesliga erstmals mit 2 Teams anzutreten. Eine starke Kampfmannschaft und eine zweite Mannschaft, die als „Sprungbrett" für junge Spieler dienen soll und in der zwar ebenso mit vollem Ehrgeiz, aber mit geringerem Leistungsdruck gespielt wird.

In der Landesliga sind für die erste Mannschaft zweistellige Siege an der Tagesordnung, doch es gelingt abermals nicht, den einzigen Rivalen EC Torpedo Gleisdorf zu schlagen. Somit müssen sich die Bulls wieder mit dem zweiten Platz zufrieden geben.

Beim Finalturnier - diesmal auf heimischen Eis - geben sich die „Farmteams" der Bundesligavereine keine Blöße und verweisen die Bulls auf den vierten Platz.

In der Grazer NHL behauptet sich die Kampfmannschaft in der höchsten Spielgruppe und verfehlt ganz knapp das obere Play-off. Die Bulls gewinnen das untere Play-off trotz zahlreicher Ausfälle souverän und fixierten den Verbleib in der A-Gruppe.

Die zweite Mannschaft muss in ihrer ersten Saison einige Niederlagen hinnehmen und findet sich schließlich auf dem vorletzten Platz wieder. Dabei sein ist alles....

2002/03

Mit dem bislang größten und stärksten Kader bereiten sich die Bulls schon im September beim Trainingslager in Kapfenberg auf die kommende Saison vor. Der Meistertitel in der Landesliga und die obere Play-off in der Grazer NHL sind das Ziel.
Die Red Bulls übernehmen Spieler des EC Magic Bombers, welcher sich aufgelöst hat. Der durch die Fusion sowohl quantitativ als auch qualitativ verstärkte Kader ist von großem Vorteil, gilt es doch, nicht weniger als 31 Meisterschaftsspiele in 4 Monaten zu absolvieren.

2004/05

Man bestreitet die 2. Saison in der steirischen Elite-Liga, aber diesmal mit einer Kooperation mit den Graz 99ers. Es wird der hervorragende 3. Platz erreicht.

2005/06

In der 3. Saison der Bulls Weiz in der steirischen Elite-Liga wurde der Stamm der Mannschaft mit Spieler aus der näheren Umgebung vergrößert. Die Kooperation mit den Graz 99ers ist immer noch aufrecht, jedoch hatte man das erste Mal einen eigenen Kader und ist nicht abhängig von der Kooperation.
Das Highlight der Saison ist die Ausrichtung des Elite-Liga-Finalturniers. Es konnten sehr viele neue Fans gewonnen werden und die Mannschaft erreicht den hervorragenden 3. Platz.

2006/07

Frühjahr 2006:
Der Verein EC Bulls Weiz wird aufgelöst und in den Verein ATUS Weiz Sektion Eishockey Kampfmannschaft – „EC Weiz Lieb Bau Bulls“ übergeführt. Es ist auch beschlossen worden, in der Saison 2006/07 in der dritthöchsten österreichischen Eishockeyliga, der Oberliga, teilzunehmen.

Saison 2006/07
Der Verein nimmt zum ersten Mal an der dritthöchsten österreichischen Eishockeyliga - Oberliga - teil. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde jedoch das Saisonziel klar erreicht und ein Play Off Platz nur knapp verfehlt.

Frühjahr 2007
Die Sektion Eishockey Kampfmannschaft – „EC Weiz Bulls“ - und die Sektion Eishockey Nachwuchs – „EC Weiz Eisbären“ (EC Weiz Eisbären wird stillgelegt) - werden in eine gemeinsame Sektion Eishockey – „EC Weiz Bulls“ - zusammengeführt. Erstmal wird in Weiz der Nachwuchs und die Kampfmannschaft von einem Vorstand geführt.

2007/08

Die erfolgreichste Saison der Bulls bisher. Der EC Weiz Volksbank Bulls wurde OBERLIGAMEISTER. Man schlug dabei die 4 Mannschaften aus Kärnten (Tarco Klagenfurt, ESC Steindorf, EHC Althofen, EC SV Spittal) und die 48er aus Wien. Man nahm auch erstmals mit einer 2. Mannschaft an der höchsten steirischen Meisterschaft, der Eliteliga teil und konnte sogar noch eine 3. Mannschaft in der Landeliga Ost stellen. Im Nachwuchs wurden in der steirischen Meisterschaft beachtliche Erfolge gefeiert und auch bei internationalen Freundschaftsspielen konnte man sich beweisen.





Sponsoren Bulls Weiz / Junior Bulls


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